Flurstücksgrenze; Beantragung einer Grenzfeststellung


Beschreibung

Eine Abmarkungspflicht für Grenzen gibt es erst seit 1900. Das ist der Grund dafür, dass es in Bayern noch viele Grenzen gibt, die weder abgemarkt noch den Eigentümern genau bekannt sind. Rechtssicherheit wird durch die Neuvermessung und Abmarkung dieser Grenzen durch die staatlichen Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung geschaffen.

Des Weiteren gehen Grenzzeichen aus verschiedenen Gründen verloren (Bauarbeiten, Feldbearbeitung usw.) bzw. sie werden verschüttet.

Die Grenzfeststellung besteht also aus der Abmarkung bisher unabgemarkter Grenzen und dem Aufdecken von Grenzzeichen (mit Überprüfung) bzw. der Wiederherstellung verlorengegangener Grenzzeichen.

Wenn Sie an Ihrer Grundstücksgrenze die Grenzsteine nicht finden, so können Sie dort eine Grenzfeststellung beantragen.


Verfahrensablauf

Sie müssen die Grenzfeststellung beim zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung beantragen.

Fristen

keine


Formulare


Kosten

Die Gebühr bemisst sich nach der Anzahl der in der Örtlichkeit sowohl festgestellten alten als auch festgelegten neuen Grenzpunkte.

Die Gebühren für die Grenzpunkte betragen:

Zusätzlich wird die Summe der Grenzpunktgebühren noch mit einem Wertfaktor multipliziert, der abhängig vom Bodenwert (Verkehrswert) der behandelten Flurstücke ist:

Der Antrag kann zudem für einen Aufschlag von 20% vordringlich gestellt werden.

Hinzu kommen ggf. die Gebühren für die Feldgeschworenen zur Ausführung der Abmarkung.


Rechtsgrundlagen


Rechtsbehelf

Verwaltungsgerichtsprozess; Informationen

verwaltungsgerichtliche Klage


Weiterführende Links


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Zuständige Stelle(n)

Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bamberg

Hausanschrift

Schranne 3
96049 Bamberg

Postanschrift

Schranne 3
96049 Bamberg

Telefon

+49 951 9533-0

Fax

+49 951 9533-100

E-Mail


Webseite

http://www.adbv-bamberg.de